Abschlussveranstaltung Erinnern-Inklusiv

Projektergebnisse werden in Online-Veranstaltung vorgestellt

In Online-Treffen und Begegnungen wurde deutlich: Viele Gedenkstätten haben hohe Barrieren, die Gehörlose, Blinde und Menschen mit Lernschwierigkeiten ausschließen.

Im Museum Stutthof hat ein deutsch-polnisches Team Barrieren untersucht und Bedarfe an einen barrierefreien Besuch von Gedenkstätten benannt.

In der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück haben die Teilnehmenden Vorschläge entwickelt, wie die Bedarfe erfüllt und die Barrieren abgebaut werden können.

Insgesamt haben 570 Menschen an über 20 Online-Veranstaltungen und drei Gedenkstättenfahrten teilgenommen. Dolmetscher und Dolmetscherinnen für Lautsprache und Gebärdensprachen haben dabei geholfen, Sprachbarrieren zu überwinden.

Nun präsentiert das Team zum Projektabschluss die Erkenntnisse, Lernerfahrungen und Ergebnisse der interessierten Öffentlichkeit in Polen und Deutschland:

  • Wir organisieren zwei jeweils 90-minütige Online-Treffen auf ZOOM.
  • Projektbeteiligte aus Polen und Deutschland erzählen von den Stolpersteinen in dem inklusiven Projekt.
  • Sie teilen die Ergebnisse der gemeinsamen Arbeit und Erfahrung und unterstreichen, was wir jetzt brauchen.
  • Alle Gäste der Veranstaltung sind eingeladen, Fragen zu stellen, eigene Beobachtungen zu teilen und Impulse für eine inklusive Erinnerungskultur zu geben.

Das deutsch-polnische Kooperationsprojekt wird gemeinsam organisiert vom Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH in Dortmund, dem Verein Schwarzenberg e.V. Berlin und dem Museum Stutthof in Polen.

Für die Veranstaltung können Sie sich hier anmelden. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie auf unserer Kontaktseite oder Sie wenden sich mit einer E-Mail an unsere Kollegin Constanze Stoll stoll@ibb-do.de.