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Zweitzeugen e.V. stellt sich vor

Zweitzeugen e.V. stellt sich vor

Online-Veranstaltung am 3. Dezember, 14:00–16:00 Uhr

Zweitzeugen e.V. verfolgt einen besonderen Ansatz der Erinnerungsarbeit: Junge Menschen setzen sich intensiv mit den Lebensgeschichten von Überlebenden des Nationalsozialismus auseinander, arbeiten sie kreativ auf und tragen sie als “Zweitzeugen” in Schulen, Jugendgruppen und die Öffentlichkeit weiter. So wird Erinnerung nicht nur bewahrt, sondern aktiv gestaltet und an die nächste Generation weitergegeben – mit Formaten, die junge Menschen unmittelbar ansprechen und zum eigenen Engagement einladen.

In dieser Online-Veranstaltung stellt Zweitzeugen e.V. seine Arbeit und seine methodischen Ansätze vor. Gemeinsam wollen wir anschließend ausloten, wie sich diese Angebote sinnvoll in Gedenkstättenfahrten einbinden lassen: als Vor- oder Nachbereitung oder auch als eigenständige Demokratieprojekte an Schulen und in der außerschulischen Jugendarbeit.

Die Veranstaltung richtet sich an unsere Antragstellenden und alle, die Gedenkstättenfahrten sowie Demokratiebildungsprojekte für junge Menschen planen und gestalten.

Wir freuen uns auf einen inspirierenden Austausch!

Teilnahme und Anmeldung

Die Teilnahme an der Online-Reihe ist kostenfrei. Melden Sie sich gerne frühzeitig an. Wir senden Ihnen kurz vor der Veranstaltung einen Link zum Zoom-Raum.

Bei Fragen zur Veranstaltung wenden Sie sich gerne an Emilia Simon simon@ibb-do.de oder info@kjp-gedenkstaettenfahrten.de.

Logo: Gefördert vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend
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Logo: Internationales Bildungs-und Begegnungswerk gGmbH in Blau, Pink, Orange für die Zentralstelle für die Förderung von Gedenkstättenfahrten

2. Austauschtreffen 2026

2. Austauschtreffen 2026

Wir möchten Sie hiermit zu unserem halbjährlichen digitalen Informations- und Austauschtreffen der Zentralstelle für die Förderung von Gedenkstättenfahrten einladen. Das Treffen findet am 23. September 2026 von 10 bis 14 Uhr statt.

Im Mittelpunkt stehen dieses Mal der Austausch zur Planung 2027 sowie aktuelle Herausforderungen in Ihrer Praxis. Zudem möchten wir mit Ihnen ins Gespräch kommen, wie Jugendliche stärker in die Gestaltung von Verhaltenserwartungen während der Fahrt eingebunden werden können, etwa in Form eines gemeinsam abgestimmten Code of Conduct. Uns interessiert, was in Ihrer Praxis bereits funktioniert, wo Sie Hürden sehen, ob gemeinsames Interesse an einer unverbindlichen Orientierungshilfe besteht und welche Punkte dabei von größter Bedeutung sein könnten. Ergänzend informieren wir wie gewohnt über aktuelle Förderbedingungen.

Wir werden interaktiv arbeiten: Mit Padlet sammeln wir Ihre Erfahrungen und Fragen auch schriftlich, über Mentimeter holen wir Stimmungsbilder und Priorisierungen ein und in Breakout-Sessions bleibt Raum für den vertieften Austausch in kleineren Gruppen.


Geplant ist folgender Programmablauf:

10:00 Uhr Begrüßung, Organisatorisches, Kennenlernen

10:15 Uhr Austausch zur Planung 2027 und aktuelle Herausforderungen (Padlet und Breakout-Sessions)

11:00 Uhr Kurze Pause

11:15 Uhr Jugendliche einbinden – gemeinsame Verhaltenserwartungen vor Gedenkstättenfahrten (Impuls und Breakout-Sessions zum Code of Conduct)

12:15 Uhr Mittagspause

12:45 Uhr Förderbedingungen (insb. Neuerungen für 2027)

13:45 Uhr gemeinsamer Abschluss und Feedback


Die Veranstaltung wird wieder über Zoom stattfinden. Den Link mit den Einwahldaten senden wir Ihnen voraussichtlich am 21. September 2026 zu. Wir freuen uns über eine rege Teilnahme. Bitte melden Sie sich bis zum 16. September 2026 über diesen Link an:

Haltung zeigen – sicher handeln

Haltung zeigen – sicher handeln

Fortbildung zum Umgang mit rechtsextremen und antisemitischen Äußerungen bei Gedenkstättenfahrten 26.–30. Oktober 2026 Weimar

Wie reagiere ich, wenn Jugendliche an einem Gedenkort relativieren, provozieren oder offen menschenfeindliche Positionen äußern? Was kann ich als pädagogische Fachkraft in solchen Momenten tun – und wo liegen die Grenzen des eigenen Handelns? Und wie lassen sich Gedenkstättenfahrten in nachhaltige demokratiepädagogische Prozesse einbetten?

Diese Fragen stehen im Mittelpunkt unserer fünftägigen Fortbildung in Weimar. Sie richtet sich an Jugendbildner*innen und Multiplikator*innen aus schulischen und außerschulischen Kontexten, die ihre Handlungssicherheit im Umgang mit menschenfeindlichen Äußerungen bei Gedenkstättenfahrten stärken möchten.

Schwerpunkte der Fortbildung

Die Fortbildung verbindet fachlichen Input, interaktive Methoden und praxisnahe Fallarbeit entlang von drei Schwerpunkten: die Reflexion der eigenen pädagogischen Haltung, die Auseinandersetzung mit Chancen und Grenzen des Handelns sowie die Entwicklung konkreter Interventionsstrategien. Gemeinsam mit der Gedenkstätte Buchenwald und weiteren externen Referierenden setzen wir uns damit auseinander, wie Gedenkstättenbesuche sinnvoll in längerfristige Bildungsprozesse eingebettet werden können.

Programm im Überblick

TagSchwerpunkte
Mo, 26.10.Anreise, Kennenlernen, Einstieg ins Thema
Di, 27.10.Eigene Rolle reflektieren, Handlungsoptionen erarbeiten
Mi, 28.10.Besuch der Gedenkstätte Buchenwald, Fachaustausch
Do, 29.10.Zivilgesellschaftliche Handlungsoptionen, Demokratiearbeit
Fr, 30.10.Transfer-Werkstatt, Abschluss, Abreise

Teilnahmebeitrag

Im Beitrag enthalten sind Unterkunft in Einzelzimmern, Programm sowie Verpflegung ab Montagnachmittag bis Freitagmittag. An- und Abreise tragen die Teilnehmenden selbst.

Reduzierter Beitrag125 €
Standardbeitrag175 €
Institutioneller / solidarischer Beitrag225 €

Ergänzende Online-Vortragsreihe

Die Fortbildung ist inhaltlich mit der Online-Vortragsreihe „Was steckt dahinter?” verzahnt, die ab September 2026 Hintergrundwissen zu Narrativen, Codes und Ideologien vermittelt. Für Teilnehmende der Fortbildung empfehlen wir insbesondere die Vorträge zu Antisemitismus (22.09.) und Die Neue Rechte (29.09.) als inhaltliche Vorbereitung. Alle weiteren Vorträge der Reihe – ab November zu unterschiedlichen Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit – sind ebenfalls offen für Fortbildungsteilnehmende. Beide Formate können jedoch unabhängig voneinander besucht werden.

Anmeldung

Die Anmeldung erfolgt über ein Online-Formular. Neben organisatorischen Angaben fragen wir nach bisherigen Erfahrungen mit Gedenkstättenfahrten und konkreten Herausforderungen aus der pädagogischen Praxis – als Grundlage für die gemeinsame Fallarbeit.

Bei Fragen zur Veranstaltung wenden Sie sich gerne an Emilia Simon simon@ibb-do.de oder info@kjp-gedenkstaettenfahrten.de.


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Was steckt dahinter? – Codes, Narrative und Ideologien erkennen und einordnen

Was steckt dahinter? – Codes, Narrative und Ideologien erkennen und einordnen

Online-Vortragsreihe der Zentralstelle zur Förderung von Gedenkstättenfahrten – Herbst 2026

Eine relativierende Bemerkung vor der Gedenkstättentafel, Kleidung als Symbolik, die man einordnen können muss. Oder ein Witz im Gruppenchat auf dem Weg nach Buchenwald, der auf den ersten Blick harmlos klingt – aber keiner ist. Menschenfeindliche Äußerungen bei Gedenkstättenfahrten sind nicht immer laut und eindeutig. Oft sind sie subtil, beiläufig oder bewusst verschlüsselt – und gerade deshalb schwer zu greifen.

Genau hier setzt die Online-Vortragsreihe „Was steckt dahinter?” an. Sie vermittelt Hintergrundwissen zu Ideologien, historischen Wurzeln und aktuellen Ausdrucksformen von Menschenfeindlichkeit – und lädt zugleich dazu ein, die eigene Wahrnehmung und Perspektive zu reflektieren. Beides zusammen bildet die Grundlage für die pädagogische Arbeit vor, während und nach Gedenkstättenfahrten.

Die Reihe richtet sich an Lehrkräfte, Jugendbildnerinnen und Multiplikatorinnen, die Gruppen zu Gedenkstätten begleiten oder auf solche Fahrten vorbereiten. Einzelne Vorträge können unabhängig voneinander besucht werden – eine Teilnahme an der gesamten Reihe ist nicht erforderlich.

Die Termine im Überblick

(jeweils via Zoom, 90–120 Minuten, in der Regel von 14-16 Uhr)

DatumThemaReferent*in
15.09.2026NS-Gedenkstätten und -Erinnerungsorte als Angriffsfläche der extremen RechtenSabine Reimann
22.09.2026Antisemitismus gestern und heute – Kontinuitäten und Erscheinungsformen aktueller JudenfeindschaftDr. des. Markus Weiss
29.09.2026Völkische Raumeinnahme im Digitalen – Ein Einblick in rechtsextreme Kommunikationsstrategien & MemekulturTheresa Lehmann
06.10.2026 (Achtung, geänderter Termin)Struktureller Rassismus und digitale Gewalt – Kontinuitäten und gegenwärtige Ausdrucksformen im postdigitalen ZeitalterProf. Dr. Cora Bieß
10.11.2026 (Achtung, geänderter Termin)Sexismus und Antifeminismus –
Wo reaktionäre Geschlechterbilder auf Rechtsextremismus treffen
Dr. Juliane Lang
17.11.2026 (Achtung, geänderter Termin)Ableismus und Behindertenfeindlichkeit – Von Ausgrenzung bis zu extrem rechter GewaltDr. Lina Brink,
Katja Sternberger
24.11.2026 (Achtung, geänderter Termin)Antiziganismus in Bildungskontexten erkennen und bearbeiten – Stereotype, Narrative und gesellschaftliche AusgrenzungDr. Arne Schrader

Jeder Termin verbindet einen Fachvortrag mit Kleingruppenarbeit und einer gemeinsamen Diskussion. Eigene Erfahrungen aus der Begleitung von Gedenkstättenfahrten sind ausdrücklich willkommen.

Kombination mit der Präsenzfortbildung in Buchenwald

Wer darüber hinaus konkrete Handlungsstrategien für den Umgang mit menschenfeindlichen Äußerungen bei Gedenkstättenfahrten erarbeiten möchte, kann die Fortbildung “Haltung zeigen – sicher handeln” in Weimar und der Gedenkstätte Buchenwald (26.–30. Oktober 2026) besuchen. Auch diese kann unabhängig von der Online-Reihe gebucht werden. Für Teilnehmende der Präsenzfortbildung empfehlen wir jedoch die vorherige Teilnahme an den Online-Vorträgen zu Antisemitismus (22.09.) und Die Neue Rechte (29.09.) als inhaltliche Vorbereitung.

Teilnahme und Anmeldung

Die Teilnahme an der Online-Reihe ist kostenfrei. Sie können das Anmeldeformular auch mehrfach ausfüllen. Melden Sie sich gerne frühzeitig an.

Bei Fragen zur Veranstaltung wenden Sie sich gerne an Emilia Simon simon@ibb-do.de oder info@kjp-gedenkstaettenfahrten.de.


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