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Fortbildung: “Interaktiv – reflexiv – kreativ”

Fortbildung: “Interaktiv – reflexiv – kreativ”

Neue methodische Impulse für die Erinnerungsarbeit am Beispiel der KZ-Gedenkstätten Mauthausen und Gusen

Wir freuen uns über das große Interesse an dieser Fortbildung! Bitte beachten Sie, dass wir deshalb mittlerweile eine Warteliste führen und eingehende Anmeldungen nicht mehr direkt für eine Teilnahme berücksichtigen können.

Die Nachfrage nach einer methodischen Erweiterung in der Gedenkstättenarbeit ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Dahinter steht der Wunsch, Lernzugänge für Jugendliche zu eröffnen, die über die kognitive Ebene hinausgehen und eine emotionale und kreative Auseinandersetzung mit dem Thema fördern. Mittels innovativer Formate können pädagogische Fachkräfte das Interesse der Jugendlichen an historischer Erinnerung stärken und inklusivere Lernmöglichkeiten schaffen, die jungen Menschen mit unterschiedlichen Kenntnisständen und Begabungen die Teilhabe an Gedenkstättenfahrten erleichtern. 

Die Fortbildung in Linz und den KZ-Gedenkstätten Mauthausen und Gusen bietet den Teilnehmenden die Möglichkeit, sich zu interaktiven, kreativen und teilnehmendenorientierten Methoden am Beispiel der Vermittlungsansätze der beiden KZ-Gedenkorte weiterzubilden. Gleichzeitig lernen die Teilnehmenden die KZ-Gedenkstätte Mauthausen mit dem Gedenkort am ehemaligen Außenlager Gusen als mögliches Ziel für eigene Gedenkstättenfahrten kennen. 

Programm 

Die Fortbildung beginnt am Sonntag, 12.10.2025 ab 18:30 Uhr mit einem optionalen gemeinsamen Abendessen und informellen Kennenlernen in Linz, und endet am Freitag, 17.10.2025 um 11:00 Uhr ebenfalls in Linz. Eine Übersicht über die thematischen Schwerpunkte der Programmtage finden Sie hier.

Teilnahme 

Dank einer Förderung durch den Kinder- und Jugendplan des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend können wir die Fortbildung zu einem geringfügigen Teilnehmendenbeitrag anbieten.  

100,00 € – Standardbeitrag für Privatzahler:innen

50,00 € – reduzierter Beitrag für Menschen mit geringen finanziellen Ressourcen 

150,00 € – institutioneller Beitrag (Übernahme durch den Arbeitgeber oder eine andere Organisation) oder als Förderbeitrag zur Unterstützung von Teilnehmenden mit geringen finanziellen Ressourcen

Unterkunft: Hotel Sommerhaus Linz  

Die Teilnehmendenzahl ist auf 22 Personen beschränkt. 

Die Fortbildung ist eine Kooperation zwischen IBB gGmbH und den KZ-Gedenkstätten Mauthausen und Gusen. 

Fragen können Sie gerne an info@kjp-gedenkstaettenfahrten.de richten. 

Es gelten die Teilnahmebedingungen der Zentralstelle zur Förderung von Gedenkstättenfahrten bei der IBB gGmbH. 

Im Sinne der Fairness gegenüber anderen Interessierten bzw. Teilnehmenden möchten wir Sie bitten, sich nur dann anzumelden, wenn Sie eine Teilnahme im gesamten Zeitraum einrichten können.  

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung! 

    Persönliche Angaben

    Vorname (Pflichtfeld)

    Nachname (Pflichtfeld)

    Pronomen/Anrede (Pflichtfeld)

    E-Mail-Adresse (Pflichtfeld)

    Organisation (Bildungsträger, Schule etc.) (Pflichtfeld)


    Übernimmt die o.g. Organisation Ihren Teilnehmendenbeitrag? Das ist wichtig für die korrekte Rechnungslegung. (Pflichtfeld)

    janein

    Rechnungsadresse: Straße und Hausnummer (Pflichtfeld)

    Rechnungsadresse: PLZ und Ort (Pflichtfeld)


    Telefonnummer

    Geburtsdatum

    Bundesland


    Wie haben Sie von der Veranstaltung erfahren? (Pflichtfeld)


    __________


    Angaben zur Teilnahme

    Der Teilnehmendenbeitrag entspricht Ihrem Anteil an den Kosten für Unterkunft, Verpflegung, Programm und Transfers vor Ort. Die Kosten für die An- und Abreise nach/von Linz tragen Sie selbst.

    Bitte wählen Sie den für Sie zutreffenden Teilnehmendenbeitrag. Ein Nachweis ist nicht erforderlich. (Pflichtfeld)

    100,00 € Standardbeitrag Privatzahler:in50,00 € reduzierter Beitrag150,00 € institutioneller Beitrag / Förderbeitrag

    Was benötigen Sie, um gut an der Veranstaltung teilnehmen zu können? Hier können Sie uns zum Beispiel mitteilen, wenn Sie besondere Bedarfe aufgrund von körperlichen/gesundheitlichen Beeinträchtigungen haben, oder uns informieren, sollten die Kosten für An- und Abreise Ihre finanziellen Ressourcen voraussichtlich übersteigen.

    Bitte sagen Sie uns außerdem, wie wir Sie für etwaige Rücksprachen diesbezüglich am besten kontaktieren können.


    __________


    Angaben zu Unterkunft und Verpflegung

    Die Unterbringung während der Fortbildung erfolgt in Einzelzimmern im Hotel Sommerhaus in Linz. Das offizielle Programm beginnt am Montag, 13.10.2025 um 9:00 Uhr. Der Sonntag, 12.10.2025 ist ausschließlich Anreisetag. Die Rezeption im Hotel Sommerhaus ist 24h besetzt, sodass Sie Ihre Anreise flexibel planen können. Gern lernen wir Sie am Sonntag bei einem optionalen Abendessen ab 18:30 Uhr im informellen Rahmen bereits kennen. Grundsätzlich ist es auch möglich, erst am Montag anzureisen, wenn Sie bspw. grenznah wohnen und sicherstellen können, dass Sie rechtzeitig zum Programmbeginn da sind.


    An welchem Tag werden Sie anreisen? (Pflichtfeld)

    Sonntag, 12.10.2025Montag, 13.10.2025 bis 9:00 Uhr (Programmbeginn)

    Nehmen Sie am optionalen Abendessen am Sonntag, 12.10. ab 18:30 Uhr teil? (Pflichtfeld)

    janein


    Wir sind bestrebt, die Verpflegung entsprechend der örtlichen Gegebenheiten überwiegend oder gänzlich vegetarisch und vegan zu gestalten.


    Wie ernähren Sie sich? (Pflichtfeld)



    Haben Sie Allergien oder Unverträglichkeiten, die wir berücksichtigen sollten, oder möchten weitere Angaben zu Ihrer Ernährungsweise machen?



    __________


    Angaben zu Motivation und Erwartungen

    Wir freuen uns, wenn Sie uns hier etwas über Ihre Erwartungen an die Veranstaltung und Ihre Erfahrungen mit der Organisation von Gedenkstättenfahrten erzählen. Die Informationen dienen lediglich der bestmöglichen Vorbereitung auf die Veranstaltung und haben keinen Einfluss auf Ihre Anmeldung.

    Was erhoffen Sie sich von der Veranstaltung?


    Was möchten Sie in die Veranstaltung einbringen?


    Uns ist es ein Anliegen, dass Jugendliche unabhängig von Bildungshintergrund, finanziellen Ressourcen u.ä. die Möglichkeit erhalten, an Gedenkstättenfahrten teilzunehmen. Inwiefern setzen Sie sich in Ihrer Arbeit bereits für eine möglichst zugangsoffene und inklusive Gestaltung von Gedenkstättenfahrten ein, oder planen dies für die nähere Zukunft?


    Welche weiteren Anmerkungen, Informationen oder Fragen möchten Sie mit uns teilen?


    __________


    Abschließende Angaben

    Fotos im Rahmen der Veranstaltung, auf denen ich abgebildet sind, dürfen veröffentlicht werden. (Pflichtfeld)

    janein

    Meine Kontaktdaten dürfen innerhalb der Gruppe bekannt gegeben werden. (Pflichtfeld)

    janein





    Wir freuen uns über Ihre Anmeldung. Im Sinne der Fairness gegenüber anderen Interessierten bzw. Teilnehmenden möchten wir Sie bitten, sich nur dann anzumelden, wenn Sie eine vollständige Teilnahme einrichten können.


    Fortbildung zur Gedenkstätte Stutthof

    Fortbildung zur Gedenkstätte Stutthof

    Perspektiven der Erinnerung

    Fortbildung für Jugendbildner*innen und Lehrer*innen zu Gedenkstättenfahrten mit Jugendlichen an der Gedenkstätte Stutthof und in Danzig vom 14.11. bis 20.11.2021

    Erinnerungsorte sind herausfordernde Lernorte. Durch eigenes Erfahren am historischen Ort können sie die Geschichte und die Dimension der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Europa vermitteln und bieten Besuchenden durch die Einbeziehung aller aktivierten Sinne die Möglichkeit, eigene Erfahrungen und Weltanschauungen damit in Verbindung zu setzen und zu reflektieren. Der Besuch mit Jugendgruppen erfordert deshalb nicht nur ein besonders hohes Maß an Fachwissen zur Geschichte, sondern auch zum Ort in seiner gegenwärtigen Gestalt, der immer in Hinsicht auf verschiedene europäische Erinnerungskulturen und Perspektiven dekonstruiert werden muss. Hinzu kommt die themenspezifische besondere Schwierigkeit des Umgangs mit verschiedenen Empfindungen und Betroffenheiten der jungen Menschen in Bezug auf das Erinnern und Gedenken an die Opfer. Im Fokus dieser Fortbildung stehen die drei verbindenden Aspekte des Wissens – Fühlens – Reflektierens am historischen Ort aus unterschiedlichen Perspektiven.

    Programm

    Vorbereitung

    Die Vorbereitungsveranstaltung wird voraussichtlich digital stattfinden.

    Anreisetag 14.11.2021

    Anfahrt für alle und Einchecken
    21:00 freiwilliges Get Together

    1. Programmtag (15.11.): Herzlich Willkommen in Polen!

    7:00 Frühstück
    8:00 Begrüßung und Einstieg im Gruppenraum
    10:00 Geführter Stadtspaziergang zur Geschichte Danzigs
    13:00 Mittagessen
    14:00 Abfahrt Westerplatte
    14:30 Geführte Besichtigung der Westerplatte
    18:00 Gelebte Erinnerungskultur: Gespräch mit einem Nachsteller der Kämpfe um die Westerplatte

    2. Programmtag (16.11.): Polen im zweiten Weltkrieg

    8:00 Frühstück
    9:00 Einstieg in den Tag im Gruppenraum
    10:00 Individuelle Erkundung des Museums des 2. Weltkriegs
    12:30 Gespräch mit der pädagogischen Abteilung des Museums
    14:00 Mittagessen
    15:00 Perspektivwechsel: Individuelle Spurensuche in Danzig mit Fotoauftrag
    17:30 gemeinsamer Treffpunkt
    18:00 Vorstellung und Besprechung der Ergebnisse

    3. Programmtag (17.11.): Spurensuche an unerschlossenen Orten der Erinnerung

    7:00 Frühstück
    8:00 Wo der September 1939 Spuren hinterließ
    10:30 Abfahrt Starogard Gdanski
    12:00 Mittagessen
    13:00 Annäherung an einen unbekannten Gedenkort: Landesanstalt für psychisch Kranke Konradstein und Erschießungsort Wald bei Szpęgawsk
    16:30 Abfahrt nach Danzig
    18:00 Gruppenraum: Auswertung des Tages und Ausblick
    20:00 Abendessen

    4. Programmtag (18.11.): Die Gedenkstätte durch meine Augen

    7:00 Frühstück
    7:45 Auschecken und Bus beladen
    8:00 Abfahrt
    9:00 Unbekannte Orte: Spurensuche der Todesmärsche an der Anlegestelle Prom Świbno und einem Außenlager
    11:00 Geführte Besichtigung der Gedenkstätte
    14:30 Mittagessen
    16:00 Individuelle Besichtigung mit Fotoaufgabe
    17:00 Abfahrt und einchecken im Hotel
    18:30 Auswertung des Tages
    20:00 Abendessen

    5. Programmtag (19.11.): Die Gedenkstätte durch andere Augen

    7:00 Frühstück
    8:00 Einstieg in den Tag im Gruppenraum
    9:30 Pädagogische Abteilung des Museums: Vorstellung der Möglichkeiten
    10:30 Vorstellung der Ergebnisse der Fotoaufgabe und Diskussion
    11:30 Möglichkeit einige der Orte aufzusuchen, die vorgestellt wurden
    13:00 Mittagessen
    14:30 Workshops der pädagogischen Abteilung
    16:30 Abschied von Stutthof
    17:30 Auswertungsrunde zur gesamten Fahrt
    20:00 Abendessen und Abschied

    Abreisetag 20.11.2021

    Individuelle Abreise und Möglichkeit zur eigenen Erkundung Danzigs

    Die Veranstaltung wird durch Bartholomäus Fujak vom IBB e.V. und Emilia Simon von der Zentralstelle geleitet.

    Teilnahme

    Mit Förderung durch die Bundeszentrale für politische Bildung beträgt der Teilnahmebetrag 200,- Euro.

    Im Preis enthalten sind:
    – Unterkunft in EZ & Verpflegung vor Ort
    – Programm inkl. der Exkursionen
    – Referent*innen und Reisebegleitung
    – Unfall-, Kranken- und Haftpflichtversicherung
    – Transfers vor Ort im Rahmen des Programms
    Die An- und Abreise muss von den Teilnehmenden selbst geplant und übernommen werden.

    Die Teilnehmendenzahl wird aufgrund der Pandemie auf maximal 18 Teilnehmende beschränkt. Es ist vorab ein Nachweis der vollständigen Impfung oder der Genesung zu erbringen, der mindestens vom 14. – 20. November wirksam ist.

    Ansonsten gelten die allgemeinen Teilnahmebedingungen der IBB gGmbH.

    Wir freuen uns über Ihre Anmeldung!

    Erinnern-Inklusiv – Onlinesession am 15.12.2023

    Erinnern-Inklusiv – Onlinesession am 15.12.2023

    “Was sind die Grenzen inklusiver Erinnerungskultur?”: Inklusive Erinnerungskultur benötigt mehr Geld und mehr Austausch

    Die vorerst letzte Online-Diskussion im Projekt „Erinnern–inklusiv“ am Freitag, 15. Dezember 2023 führte mitten ins Zentrum des Problems: „Was sind die Grenzen inklusiver Erinnerungskultur?“ Und sie förderte Lösungsansätze zutage: Eine größere Offenheit für Menschen mit Behinderungen auf Seiten der Gedenkorte, mehr Dialog und eine engere Vernetzung zwischen den Erinnerungsorten könnten Lernorte der Geschichte für alle zugänglicher machen. „Wenn wir über Geschichte reden, berührt dies auch die Frage, wie wir heute miteinander leben möchten“, sagte eine Teilnehmerin und fragte:

    „Mit welchem Selbstverständnis gehen wir also an die Frage der Inklusion?“

    Denn der Ruf nach Inklusion in Gedenkstätten für die Opfer der NS-Zeit trifft fast immer auf die gleichen Abwehrargumente: Nicht bezahlbar. Baulich nicht machbar. Nicht zumutbar für Menschen mit Behinderungen.

    Dabei sind sich alle einig, dass Inklusion allen nutzt und dass sich auch Erinnerungsorte öffnen können und müssen, nicht zuletzt auch, um der UN-Behindertenrechtskonvention gerecht zu werden“, zog IBB-Referentin Constanze Stoll ein Resümee der Diskussionen und Workshops. „Doch es gibt immer wieder den Hinweis auf Grenzen.”

    Im Gespräch mit dem blinden Lehrer Grischa Kostkiewicz, dem Koordinator für Inklusion im Museum Stutthof, Andrzej Puszcewicz, und der inklusionserfahrenen Historikerin Clara Mansfeld ging es um Grenzen und Ideen, sie zu überwinden. Die rund 40 Teilnehmenden aus Polen und Deutschland berichteten über unterschiedliche Erfahrungen und plädierten insbesondere für mehr Mut beim Ausprobieren und Scheitern.

    „Unsere Angebote in Stutthof sind wenig inklusiv“, gestand Andrzej Puszcewicz vom Museum Stutthof. „Als gesunde Person konnte ich früher gar nicht verstehen, was fehlt“, sagte der Mitarbeiter des Museums, der selbst gehbehindert ist. Auch Grischa Kostkiewicz berichtete über seine persönlichen Erfahrungen mit Barrieren. In den 1990er Jahren hatte er als Schüler Auschwitz besucht und die Berge von Koffern, Schuhen und Haaren gesehen. „Diese Bilder haben sich mir eingebrannt“, schilderte er. Bei einem späteren zweiten Besuch in Auschwitz, bereits erblindet, habe er dagegen kaum Unterstützung gefunden und den Symbolort für den Holocaust völlig anders erfahren. Für die Online-Diskussion im Projekt „Erinnern-inklusiv“ hatte er zum Gedenkort Hadamar in Hessen recherchiert. Sein Fazit: „Es ist gar nicht einfach, an Informationen zu kommen.“ Für Blinde gebe es zwar einen Katalog in Braille-Schrift – doch nicht jeder Blinde könne diese Schrift entziffern. Audio-Guides seien offenbar kein Thema. „Es gibt offenbar zu wenig Kooperation zwischen den Institutionen“, beklagte er.

    „Mir fallen Barrieren oft gar nicht auf“,

    gestand die inklusionserfahrene Historikerin Clara Mansfeld. Deshalb seien solche Hinweise auf fehlende Angebote von großer Bedeutung. So tauche zum Beispiel bei unterstützenden Apps immer wieder die Frage auf: Wer hat Zugang zu mobilen Endgeräten? Und wie selbsterklärend ist die Benutzerführung für die jeweilige Zielgruppe? Sie plädierte für eine Willkommenskultur, die einlädt zum Dialog nach dem Motto: „Ihr seid alle willkommen!“

    Die Rückmeldung von Betroffenen sei auch wichtig, um aus Fehlern zu lernen und die Wiederholung von Fehlern zu vermeiden. Wenn Menschen mit Behinderungen von vornherein als Expertinnen und Experten in eigener Sache eingebunden werden in die Konzeption von Angeboten oder Ausstellungen, so das Fazit, müssten Fehler nicht später mit zusätzlichem Kostenaufwand korrigiert werden.

    Apropos Kosten: Zusätzliche Angebote seien auch mit Kosten verbunden. Hier fehle es häufig an Geld. Entsprechend der Förderlogik gebe es zuweilen interessante Projekte, deren Ergebnisse aber im Keller verstauben, weil sie nicht nachhaltig gesichert werden können.

    Andiskutiert wurde auch die Frage, wie die Querschnittsaufgabe Inklusion im jeweiligen Team verankert werden kann: Ob über eine Beauftragte oder einen Beauftragten oder über einen Beirat, über Mitarbeitende aus den jeweiligen Zielgruppen oder als allgemein formulierter Auftrag „von oben“. Die Mammutaufgabe Inklusion könne ein Team ziemlich ratlos zurücklassen, berichtete ein Gedenkstätten-Mitarbeiter, zumal wenn es (noch) wenig Kontakt zu den verschiedenen Zielgruppen gibt.

    Wenn die Gesellschaft mehrheitlich behindert wäre, sähe unsere Welt vermutlich anders aus.”

    – Constanze Stoll

    Die Diskussionen und Workshops der vergangenen Wochen hätten allerdings eines sehr deutlich gezeigt:  „Wenn man einfach mit der Unterstützung von Übersetzerinnen und Übersetzern in den Dialog einsteigt, passiert ganz viel und alle lernen viel aus diesen Begegnungen.“

    Den Originalbeitrag von Mechthild vom Büchel auf der IBB-Webseite finden Sie hier.

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    Abschlussveranstaltung Erinnern-Inklusiv

    Abschlussveranstaltung Erinnern-Inklusiv

    Projektergebnisse werden in Online-Veranstaltung vorgestellt

    Im Projekt “Erinnern – inklusiv” haben Menschen aus Deutschland und Polen die Frage untersucht, wie Fahrten zu Gedenkstätten, die an die Opfer des National-Sozialismus und die Verbrechen erinnern, für alle zugänglich werden können. Am 21. März 2024 um 11 oder 17 Uhr findet die Online-Abschlusskonferenz statt.

    In Online-Treffen und Begegnungen wurde deutlich: Viele Gedenkstätten haben hohe Barrieren, die Gehörlose, Blinde und Menschen mit Lernschwierigkeiten ausschließen.

    Im Museum Stutthof hat ein deutsch-polnisches Team Barrieren untersucht und Bedarfe an einen barrierefreien Besuch von Gedenkstätten benannt.

    In der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück haben die Teilnehmenden Vorschläge entwickelt, wie die Bedarfe erfüllt und die Barrieren abgebaut werden können.

    Insgesamt haben 570 Menschen an über 20 Online-Veranstaltungen und drei Gedenkstättenfahrten teilgenommen. Dolmetscher und Dolmetscherinnen für Lautsprache und Gebärdensprachen haben dabei geholfen, Sprachbarrieren zu überwinden.

    Nun präsentiert das Team zum Projektabschluss die Erkenntnisse, Lernerfahrungen und Ergebnisse der interessierten Öffentlichkeit in Polen und Deutschland:

    • Wir organisieren zwei jeweils 90-minütige Online-Treffen auf ZOOM.
    • Projektbeteiligte aus Polen und Deutschland erzählen von den Stolpersteinen in dem inklusiven Projekt.
    • Sie teilen die Ergebnisse der gemeinsamen Arbeit und Erfahrung und unterstreichen, was wir jetzt brauchen.
    • Alle Gäste der Veranstaltung sind eingeladen, Fragen zu stellen, eigene Beobachtungen zu teilen und Impulse für eine inklusive Erinnerungskultur zu geben.

    Das deutsch-polnische Kooperationsprojekt wird gemeinsam organisiert vom Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH in Dortmund, dem Verein Schwarzenberg e.V. Berlin und dem Museum Stutthof in Polen.

    Für die Veranstaltung können Sie sich hier anmelden. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie auf unserer Kontaktseite oder Sie wenden sich mit einer E-Mail an unsere Kollegin Constanze Stoll stoll@ibb-do.de.



    1. Austauschtreffen 2025

    Austausch- & Vernetzungstreffen 1 – 31.3.2025

    Onlineveranstaltung der Zentralstelle zur Förderung von Gedenkstättenfahrten

    Wir möchten Sie hiermit zum halbjährlichen digitalen Informations- und Austauschtreffen der Zentralstelle für die Förderung von Gedenkstättenfahrten einladen. Das Treffen findet am 31. März 2025 von 10 bis 13:30 Uhr statt.

    Wir sehen dieses Mal davon ab, die Veranstaltung auf zwei Tage zu teilen. Im Gegensatz zu vorherigen Treffen werden wir dieses Mal nicht das Antragsverfahren detailliert mit Ihnen durchgehen. Stattdessen möchten wir am 31. März den Austausch in den Vordergrund setzen. Am Ende der Veranstaltung haben wir Zeit für Ihre Fragen, auch zum Antragsverfahren und Verwendungsnachweis, eingeplant. Im Anhang finden Sie eine aktuelle PowerPoint-Präsentation, in der wir das Antragsverfahren detailliert vorstellen. Bitte notieren Sie sich etwaige Fragen, damit wir diese im Anschluss an den Austausch am 31. März besprechen können.

    Die Veranstaltung wird wieder über Zoom stattfinden. Den Link mit den Einwahldaten und die finale Tagesordnung senden wir Ihnen vor der Veranstaltung zu.

    Das vorläufige Programm sieht aus wie folgt:

    10 – 10:15 UhrBegrüßung, Kennenlernen und Organisatorisches
    10:15 – 10:45 UhrVorstellung der Fahrt „Erinnerung bewegt“ des Katholischen Schulwerks in Bayern in die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg und Austausch zu kreativen Methoden in der Gedenkstättenarbeit
    10:45 – 11:30 UhrAustauschrunde in Kleingruppen zu aktueller Planung und Herausforderungen bei Gedenkstättenfahrten
    11:30 – 12 UhrBericht aus den Kleingruppen
    12 – 12:30 UhrPause
    12:30 – 13:30 UhrBei Bedarf: Zeit für Fragen an die Zentralstelle

    Wir freuen uns über eine rege Teilnahme. Bitte melden Sie sich bis zum 26. März 2025 per E-Mail an info@kjp-gedenkstaettenfahrten.de an. 

    Falls Ihnen noch weitere Themen auf dem Herzen liegen, bitten wir um eine kurze Rückmeldung an die o.g. Mail-Adresse, damit wir sie ins Programm aufnehmen können.

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    2. Austauschtreffen 2024

    Zweites halbjährliches Austausch- und Vernetzungstreffen der Zentralstelle für die Förderung von Gedenkstättenfahrten im Oktober 2024

    Am 29. und 30. Oktober 2024 fand wieder das halbjährliche digitale Austauschtreffen der Zentralstelle für die Förderung von Gedenkstättenfahrten mit über 20 Teilnehmenden aus ganz Deutschland statt.

    Am ersten Tag stellte die Zentralstelle ihre Zahlen für das Jahr 2024 vor und informierte über das Antrags- und Verwendungsnachweisverfahren für das kommende Förderjahr. Demnach gibt es für 2025 keine grundlegenden Änderungen im Antragsverfahren. Die Zentralstelle hat in diesem Jahr auf ein digitales Verfahren umgestellt, das auch weiterhin beibehalten wird. Das neue Antragsformular mit dem neuen IBB-Logo und technischen Optimierungen wurde vorgestellt.

    Am zweiten Tag tauschten sich die Zentralstelle und die antragstellenden Organisationen gemeinsam über aktuelle Herausforderungen und Erfahrungen sowie die Planung für 2025 und 2026 aus.

    Die PowerPoint-Präsentation mit allen wichtigen Informationen zur Antragstellung und zum Verwendungsnachweis finden Sie unten.

    Aktuelle Herausforderungen, Zukunftsplanung und Bedarf an weiterem Austausch

    In einem Padlet sammelten wir gemeinsam mit allen Teilnehmenden Antworten und Anregungen zu folgenden Fragen:

    „Was waren/sind zurzeit die größten Herausforderungen?“

    „Wie gestaltet sich die Planung für 2025 und 2025?“

    „Zu welchen Themen gibt es weiteren Gesprächsbedarf?“

    Zu den aktuellen Herausforderungen zählen nach wie vor die stetig steigenden Kosten. Durch die unveränderten Fördersätze des Kinder- und Jugendplans müssen Kostensteigerungen durch Drittmittel aufgefangen oder an die Teilnehmenden weitergegeben werden. Mit einer Anpassung der Fördersätze ist frühestens ab 2027 zu rechnen. Die Teilnehmenden tauschten sich auch über die Planung von Gedenkstättenfahrten mit Bahn und Flugzeug aus. Je nach Entfernung sei das Flugzeug nicht nur eine zeitsparende, sondern auch eine pragmatische Reisemöglichkeit für die Teilnehmenden. Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit seien jedoch Faktoren, die bei der Planung von Gedenkstättenfahrten berücksichtigt werden sollten.

    Ein weiteres Diskussionsthema war die Problematik, neue pädagogische Fachkräfte für Gedenkstättenfahrten zu finden, die die Fahrt begleiten, sowie Strategien gegen die psychische Belastung der Begleitpersonen bei Fahrten. Hier wünschten sich mehrere Teilnehmende mehr Fortbildungen zu diesem Thema.

    Einige Teilnehmende beschäftigten sich mit der Planung von Fahrten zu weniger bekannten Gedenkstätten oder zu speziellen Themen wie Fußball im Nationalsozialismus oder Frauen in Konzentrationslagern. Es entstand eine lebhafte Diskussion, in der Tipps, Links und Informationsstellen ausgetauscht wurden.

    Eine Zusammenfassung der Austauschrunde am 30. Oktober finden Sie hier:

    Das Padlet mit allen gesammelten Antworten finden Sie hier.

    Die PowerPoint zum Austauschtreffen mit Informationen zum Rückblick sowie zum Antragsverfahren finden Sie hier.

    Anträge für Gedenkstättenfahrten im Jahr 2025 können bereits jetzt bei uns gestellt werden. Alle Informationen hierzu finden sich unter: https://kjp-gedenkstaettenfahrten.de/bestandteile-der-foerderung/

    Das Team der Zentralstelle bedankt sich bei allen Teilnehmenden für den konstruktiven Austausch.

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    Tagung: Vielfältige Erinnerungskultur in der Praxis

    Tagung: Vielfältige Erinnerungskultur in der Praxis

    Bericht der Tagung in Kooperation mit der KZ-Gedenkstätte Neuengamme in Hamburg vom 12.-14. September 2024

    von Mechthild vom Büchel

    Vor dem offiziellen Beginn der Tagung hatten die Teilnehmer*innen Gelegenheit, die KZ-Gedenkstätte Neuengamme kennenzulernen.

    Wie können Gedenkstättenfahrten vielfältiger und inklusiver gestaltet werden? Diese Frage stand im Mittelpunkt der Tagung „Vielfältige Erinnerungskultur in der Praxis“ vom 12. bis 14. September 2024 in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme in Hamburg. Mehr als 80 Personen waren der Einladung der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte und des  Internationalen Bildungs- und Begegnungswerks gGmbH in Dortmund gefolgt. Sie diskutierten engagiert, wie Gedenkstättenfahrten barrierefrei gestaltet werden können und wie bisher weitgehend verdrängte Verfolgtengruppen und ihre Perspektiven in die Erinnerungsarbeit einbezogen werden können.

    Mit dem Fokus auf den Begriff „Vielfältige Erinnerungskultur“ machen wir deutlich, was eigentlich selbstverständlich sein sollte: Erinnerungskultur zielt nicht auf eine einheitliche Erinnerung, sondern auf die Kultur, unterschiedliche Erinnerungen gleichberechtigt zu artikulieren und gemeinsam mit unterschiedlichen Erinnerungen umzugehen”

    beschrieb Dr. Astrid Sahm, Geschäftsführerin der IBB gGmbH, die Zielsetzung der Tagung.

    Geschäftsführerin Dr. Astrid Sahm begrüßt die Teilnehmer*innen.

    Vor dem offiziellem Beginn der Tagung hatte die KZ-Gedenkstätte drei verschiedene Themenrundgänge angeboten. Einen allgemeinen Rundgang über „Das KZ Neuengamme: Geschichte und Nachgeschichte“ führte Jon Kornell. Marie Stahlfeld und Gisela Ewe leiteten einen Rundgang zum Thema „Schwarze Gefangene im KZ Neuengamme“. Und Marco Kühnert berichtete Interessierten gezielt über „Sowjetische Kriegsgefangenen im KZ Neuengamme“.

    Zum offiziellen Auftakt der Tagung begrüßten Dr. Susann Lewerenz von der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Dr. Astrid Sahm von der IBB gGmbH und Sera Choi vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die Teilnehmenden. Dr. Astrid Sahm erzählte, dass sie die Gedenkstätte in Hamburg zum ersten Mal 1985 besucht hatte als Preisträgerin des Schülerwettbewerbs „Deutsche Geschichte“. In einem 14-tägigen internationalen Workcamp hatte sie schon damals unterschiedliche Perspektiven auf die NS-Zeit kennengelernt von Teilnehmenden aus Polen und Finnland, Algerien, der Slowakei und vielen weiteren Ländern.

    Wer spricht wie über Geschichte? Wer hört zu? Und wem wird zugehört?

    Der Vortrag von Cornelia Chmiel von der Freien Universität Berlin – vorgetragen von Susanne Becker, Referentin der IBB gGmbH, und Dr. Susann Lewerenz – sensibilisierte vor allem für die Frage, wer Geschichte wie präsentiert und welche Zielgruppen erreicht oder auch ausgeschlossen werden. Dies sei immer eine Machtfrage. Die Vielfalt der Gesellschaft werde in der aktuellen Erinnerungs- und Bildungsarbeit von Gedenkstätten in der Regel nicht abgebildet: Und zwar weder auf Seiten der Mitarbeitenden, die Geschichte vermitteln, noch in den behandelten Themen, noch auf Seiten der erreichten Zielgruppen.

    Auch im anschließenden Podiumsgespräch mit Dr. Mehmet Daimagüler, Beauftragter der Bundesregierung gegen Antiziganismus und für das Leben der Sinti und Roma in Deutschland, Jürgen Dusel, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, und Ines Eichmüller, vom Verband für das Erinnern an die verleugneten Opfer des Nationalsozialismus e. V.,  ging es um Leerstellen in der Erinnerungsarbeit. So sind die wenigsten Gedenkstätten und ihre Angebote für Menschen mit Behinderungen barrierefrei zugänglich. Zudem gibt es noch immer verdrängte Verfolgtengruppen wie zum Beispiel die sogenannten „Berufsverbrecher“ und „Sicherungsverwahrten“, die nur wenig Beachtung finden. Bezüge zu weiterhin existierender Diskriminierung und immer noch herrschenden Ideologien der Ungleichwertigkeit werden nur selten hergestellt. Der Inhalt des ersten Tages wurde in Leichte Sprache übersetzt.

    Von l.n.r.: Dr. Mehmet Daimagüler, Jürgen Dusel, Susanne Becker, Ines Eichmüller, Dr. Susann Lewerenz im Podiumsgespräch nach dem Vortrag von Cornelia Chmiel.

    Am zweiten Tag konnten sich die Teilnehmenden in acht unterschiedlichen Workshops zu folgenden Themen austauschen und ihr Wissen vertiefen.

    Die Teilnehmenden diskutierten in folgenden Workshops:

    • Entrechtung und Krankenmord an Kindern, Jugendlichen und Menschen mit ausländischer Herkunft als Gegenstand inklusiver und internationaler Geschichtsvermittlung
      Carola Rudnick („Euthanasie“-Gedenkstätte Lüneburg)
    • Jüdische Verfolgungserfahrungen neu gedacht – Leerstellen, Gegenwartsbezüge, Verflechtungsgeschichten
      Furkan Yüksel (Bildungsstätte Anne Frank)
    Teilnehmende berichten in einer Fishbowl-Runde zum Abschluss vom zweiten Tag aus den Workshops.

    In der darauffolgenden Fishbowl-Runde berichteten Teilnehmende aus den verschiedenen Workshops. Laura Lopez Mras (KZ-Gedenkstätte Flossenbürg) und Oliver Gaida (Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas) erzählten vom Projekt „Die Verleugneten“. Eine Ausstellung, die im Rahmen dieses Projekts entstanden ist,  erinnert ab 10. Oktober 2024 in Berlin an Menschen, die im Nationalsozialismus als „Asoziale“ und „Berufsverbrecher“ verfolgt wurden. Sie lenkt den Blick damit beispielhaft auf eine solche Leerstelle in der Erinnerungskultur, wie sie bereits im Podiumsgespräch zum Auftakt der Tagung beschrieben worden war.

    Unterschiedliche Verfolgungserfahrungen  

    In den verschiedenen Workshops schauten die Teilnehmenden auf unterschiedliche Gruppen, Zugänge und Verfolgungserfahrungen. In der anschließenden Diskussion wurde deutlich, dass die verschiedenen Herausforderungen und unterschiedliche, verdrängte Perspektiven jedoch alle miteinander zusammenhängen. Mehrere Teilnehmende äußerten den Wunsch nach besser verständlichen Materialien möglichst in Einfacher Sprache.

    Am dritten Tag war der Blick auf die Praxis gerichtet. Im Centro Sociale, einem selbstverwalteten Ort im Hamburger Schanzenviertel, stellten vier verschiedene Projekte ihre Arbeit vor:

    Diese Projekte sind so angelegt, dass Menschen unterschiedliche Zugänge finden, um sich mit dem Nationalsozialismus zu beschäftigen: So ging es um die Geschichte des Sportplatzes in der Nachbarschaft, Orte der Deportation, Biografien von Menschen aus verdrängten Verfolgtengruppen und um Verbindungen zu den Folgen des Kolonialismus.

    Kreative Zugänge zur Geschichte ermöglichen  

    Die vier Beispiele zeigten auch eine Vielfalt der Methoden: Comics zeichnen, historische Orte fotografieren, in der Nachbarschaft recherchieren und die unterschiedlichen Perspektiven von verschiedenen Menschen in den Fokus rücken – all dies schafft einen individuellen Zugang zur NS-Zeit. Der Umgang mit Täterquellen und Tätersprache ist für die verantwortlichen Personen in der Bildungsarbeit dabei ebenso herausfordernd wie die Reflektion der eigenen Machtposition.

    Dr. Susann Lewerenz spricht mit den Teilnehmenden über das Projekt “Verflechtungen. Koloniales und rassistisches Denken und Handeln im Nationalsozialismus”

    Sera Choi vom Bundesfamilienministerium versicherte in der Abschlussrunde, dass die inhaltliche Weiterentwicklung der Erinnerungskultur und die Förderung von Gedenkstättenfahrten im politischen Berlin hohe Priorität genießt.

    Zoe Stupp von der Zentralstelle zur Förderung von Gedenkstättenfahrten bei der IBB gGmbH und Paula Scholz von der KZ-Gedenkstätte Neuengamme fassten am Ende zusammen, dass Leerstellen in der Erinnerungsarbeit immer auch mit der Gegenwart und aktueller Diskriminierung zu tun haben. Um eine vielfältige Erinnerungskultur in der Praxis umzusetzen, sei es wichtig, Nachkommen von Verfolgtengruppen und Selbstorganisationen von Betroffenen stärker einzubeziehen. Und es brauche Geld, Zeit und Mut, um Geschichtsvermittlung, ihre Formate und Strukturen anders zu denken.

    Die gute Zusammenarbeit mit dem Team der KZ-Gedenkstätte Neuengamme und die positiven Rückmeldungen der Teilnehmenden bestärken uns in unserer Absicht, in Zukunft weitere Plattformen für einen inspirierenden Austausch und weitere Fortbildungen zu schaffen.”

    – Zoe Stupp


    Dieser Bericht wurde erstmals am 6. Oktober auf der IBB-Webseite veröffentlicht.

    Weiteres:
    Der Veranstaltungsbericht auf der IBB-Webseite
    Der Veranstaltungsbericht der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

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    Jugend erinnert: Austausch mit Bundesministerinnen

    Jugend erinnert: Abschlussveranstaltung Erinnern-Inklusiv

    Diskussionen an der Gedenkstätte Sachsenhausen zu einer vielfältigeren Erinnerungskultur und einer Verstetigung des Programms “Jugend erinnert”

    Gruppenfoto Bundesministerinnen mit den Teilnehmenden, Bild: Photothek.de/Thomas Trutschel

    Am 23. April 2024 fand an der Gedenkstätte Sachsenhausen eine Veranstaltung statt, die junge Menschen, Multiplikator:innen und Bundesministerinnen zusammenbrachte, um über die Wichtigkeit von Erinnerungsarbeit zu diskutieren. Bundesaußenministerin Annalena Baerbock, Bundesjugendministerin Lisa Paus und Kulturstaatsministerin Claudia Roth informierten sich vor Ort direkt bei den jungen Menschen und Multiplikator:innen über ihre Erfahrungen und Projekte. Die Veranstaltung, organisiert von der Zentralstelle zur Förderung von Gedenkstättenfahrten in Zusammenarbeit mit der Stiftung EVZ, der Topographie des Terrors und der Stiftungen Brandenburgische Gedenkstätten, markierte einen wichtigen Moment im Rahmen des Programms “Jugend erinnert”.

    Teilnehmende machen sich mit historischem Ort vertraut

    Die Veranstaltung begann am 22. April mit einer Führung durch das historische Lagergelände, geführt von Katja Anders, Mitarbeiterin der pädagogischen Abteilung der Gedenkstätte. Im Anschluss bereiteten die Teilnehmenden ihre Projektpräsentationen für den folgenden Tag vor. Mit Roll-Ups, Plakaten, Fotocollagen, Comics und anderen Materialien verdeutlichten sie die Vielfalt ihrer Projekte, die sich tiefgehend mit der NS-Zeit auseinandersetzen. Diese Projekte, wie das „Tagebuch der Gefühle“ aus Halle, zeigten eindrucksvoll, wie junge Menschen ihre Erfahrungen in kreative Formate wie Zeichnungen und Videos umsetzen.

    Vernetzung der Förderlinien von Jugend erinnert

    Am 23. April begann die Veranstaltung mit einer Begrüßung durch Prof. Dr. Axel Drecoll, den Leiter der Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen und der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten. Moderator Florian Kemmelmeier führte durch das Programm, stellte die verschiedenen Förderlinien und das neue Logo vor. Das 2018 initiierte Bundesprogramm setzt sich aus drei Säulen zusammen: Das Auswärtige Amt (AA) unterstützt internationale Bildungsarbeit durch die Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ), das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) fördert außerschulische Gedenkstättenfahrten über die Zentralstelle zur Förderung von Gedenkstättenfahrten innerhalb der IBB gGmbH, und die Beauftragte für Kultur und Medien (BKM) stärkte die pädagogische Arbeit an NS-Gedenkstätten bis 2023 durch die Topographie des Terrors und nun über die EVZ. Diese unterschiedlichen Förderlinien ermöglichen eine vertiefte Auseinandersetzung junger Menschen mit der Geschichte und stärken die europäische Erinnerungskultur.

    Bundesministerinnen nehmen an World Café teil

    Danach fand ein intensiver Austausch in drei World-Cafés statt, bei denen die jungen Erwachsenen und Multiplikator:innen aus verschiedenen Regionen Deutschlands ihre Projekteden Ministerinnen und anderen Teilnehmenden präsentierten. Bundesjugendministerin Lisa Paus unterstrich in diesem Zusammenhang das Ziel, weniger besuchte Orte zu fördern: „Gerade junge Menschen sollen die Möglichkeit haben, sich mit der Geschichte auseinanderzusetzen und ihre eigene Haltung zu entwickeln – auch außerhalb der Schule und des Geschichtsunterrichts. Mit dem Programm ‘Jugend erinnert’ wollen wir das vielen Jugendgruppen ermöglichen. Dabei ist es mir wichtig, dass zusammen mit den Jugendlichen auch der Bezug zu aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen hergestellt wird. In unserer postmigrantischen Gesellschaft besteht die Chance, der großen Bedeutung der Erinnerungskultur als auch der zunehmenden kulturellen Vielfalt gerecht zu werden.”

    Teilnehmende diskutieren mit Claudia Roth, Bild: Photothek.de/Thomas Trutschel

    Bundesministerinnen geben Pressestatements

    Bundesaußenministerin Annalena Baerbock, Bundesaußenministerin, Bundesfamilienministerin Lisa Paus und Kulturministerin Claudia Roth geben Pressestatements. Bild: Photothek.de/Thomas Trutschel

    Die Bedeutung der Gedenkstättenfahrten wurde insbesondere durch die Beiträge junger Erwachsener hervorgehoben, die einen tiefen Einblick in das jüdische Leben während des Nationalsozialismus gewonnen hatten. Teilnehmer:innen einer Gedenkstättenfahrt des Diakonischen Werks Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz berichteten beispielsweise über ihre Fahrt nach Chełmno und Łódź, wo sie im Gespräch mit dem Holocaust-Überlebenden Dr. Leon Weintraub wertvolle Erkenntnisse gewannen.

    Kulturstaatsministerin Claudia Roth betonte in ihrem Statement, dass es in diesen Zeiten wichtiger denn je sei, die Erinnerung an das Leid der Menschen lebendig zu halten, die der menschenverachtenden Gewalt des nationalsozialistischen Deutschlands zum Opfer fielen:

    „Die beeindruckenden Projektergebnisse aus der ersten Förderrunde zeigen, wie eine lebendige, durch junge Menschen getragene Erinnerungskultur ausgestaltet werden kann. Die Fortsetzung des Programms in den kommenden Jahren ist daher erfreulich und ein wichtiges Anliegen.“

    Dies ist auch im Sinne der Multiplikator:innen, die bestätigten, wie wichtig es sei, dass die Bundespolitik das Thema Erinnerungskultur in seiner Vielfalt aufnimmt und weiter fördert. Der Austausch unter den jungen Erwachsenen und Multiplikator:innen sowie das Kennenlernen anderer Projekte wurden als besonders bereichernd empfunden, und es wurde der Wunsch nach weiteren Vernetzungsmöglichkeiten zwischen den Förderlinien geäußert.

    Bundesaußenministerin Annalena Baerbock sprach sich dafür aus, die Themen Holocaust und NS-Zeit bereits früher im Schulunterricht zu integrieren. Bisher werde dies oft erst ab der zehnten Klasse behandelt, so Baerbock. Des Weiteren plädierte sie für eine internationale Vernetzung zwischen Gedenkstätten und Jugendgruppen um die europäische Dimension des Holocaust und der NS-Verbrechen darzustellen.

    Derzeit leisten außerschulische Organisationen einen wesentlichen Beitrag zur Bildungsarbeit. Diese Organisationen sind jedoch häufig auf externe Zuschüsse angewiesen, um Fahrten zu historischen Gedenkstätten zu ermöglichen. Ein Beispiel hierfür ist das LidiceHaus Bremen, das durch eine Förderung der Zentralstelle für Gedenkstättenfahrten (ZST) im Jahr 2024 eine Bildungsfahrt zu den Gedenkstätten Terezín und Lidice sowie nach Prag durchführen konnte.

    Erinnern und Gedenken an die Opfer

    Die Veranstaltung endete mit einer gemeinsamen Gedenkminute und einer Blumenniederlegung am Mahnmal des ehemaligen Galgens auf dem Appellplatz des Lagergeländes. Gemeinsam besuchte die Gruppe zum Abschluss eine Kunstinstallation des Projekts Young Interventions.

    Die Veranstaltung unterstrich die Bedeutung der Auseinandersetzung mit der NS-Zeit für die Gestaltung einer demokratischen und friedlichen Zukunft. Folgen Sie unserem Instagram-Kanal @zentralstelle_gsf und dem Hashtag #jugenderinnert für weitere Informationen und Updates zu unseren Projekten.

    Blumenniederlegung der Ministerinnen. Bild: IBB/Susanne Becker

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    1. Austauschtreffen 2024

    Austausch und Vernetzung 1/2024

    Am 17. und 18. April 2024 fanden erneut die halbjährliche digitale Informationsveranstaltung und das Austauschtreffen der Zentralstelle für die Förderung von Gedenkstättenfahrten mit Interessierten aus ganz Deutschland statt. In diesem Frühjahr testete die Zentralstelle ein neues Format: Die Trennung von Informationsveranstaltung und Austauschtreffen auf zwei separate Tage. Am 17. informierte die Zentralstelle über Neuerungen zum Antragsverfahren und Verwendungsnachweis. Am 18. sprachen die Zentralstelle und die antragstellenden Organisationen gemeinsam über aktuelle Herausforderungen und Erfahrungen sowie die Planung für 2025 und 2026.

    Die PowerPoint-Präsentation mit allen wichtigen Informationen zur Antragstellung und dem neuen digitalen Verwendungsnachweis sowie Besonderheiten 2024 finden Sie unten.

    Aktuelle Herausforderungen

    Einige antragstellende Organisationen berichten, dass sie immer mehr Anfragen von Kooperationspartnern bekommen und entscheiden müssen, welche Fahrten sie durchführen. Dennoch machen den Antragstellenden weiterhin kurzfristige Absagen zu schaffen. Auch die kontinuierlich steigenden Kosten stellen ein Problem dar. Durch die unveränderten Fördersätze des Kinder- und Jugendplans müssen die Kostensteigerungen an die Teilnehmenden weitergegeben werden. Teilweise versuchen die Organisationen dieses Problem durch Spenden abzuschwächen, es besteht jedoch die Sorge, dass die Fahrten für viele Jugendliche zu teuer werden.

    Die meisten Organisationen haben sich nach dem Corona-bedingten Einbruch wieder einen stabilen Teamendenpool aufgebaut, unter anderem durch eigene Fortbildungen für potentielle Teamende. Leider ist jedoch die unterschiedliche Qualität von Guides in den Gedenkstätten ein Problem. Hier hat die offene Kommunikation mit den Verantwortlichen, über die eigenen Wünsche und Erfahrungen, oft zur Verbesserung beigetragen.

    Positive Erfahrungen

    Zudem berichten die Organisationen, dass die Gedenkstätte Auschwitz zunehmend voller wird. Immer öfter sind zudem Unterkünfte und Busse bereits lange vor der Fahrt ausgebucht. Daher versuchen einige Antragsteller auch Fahrten in andere Gedenkstätten anzubieten. Leider stehen viele schulische Kooperationspartner anderen Gedenkstätten jedoch skeptisch gegenüber und bevorzugen eine Fahrt nach Auschwitz. Dabei berichten alle Antragsteller von positiven Erfahrungen in anderen Gedenkstätten, zum Beispiel nach Stutthof, Mauthausen und Treblinka.

    Besonders gute Erfahrungen gab es auch bei Fahrten mit diverseren Gruppen. Bei Fahrten mit Jugendlichen aus verschiedenen Schulen bzw. Schulformen, Klassen und Altersstufen oder gar generationsübergreifenden Fahrten, kam es häufig zu einem regen Austausch.

    Eine Zusammenfassung der Austauschrunde am 18. April finden Sie hier:

    Eine PowerPoint Präsentation, die die wichtigsten Fragen zur Förderung zusammenfasst, finden Sie hier.

    Das Team der Zentralstelle bedankt sich bei allen Teilnehmenden für den konstruktiven Austausch.

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    2. Austauschtreffen 2023

    Onlineveranstaltung der Zentralstelle für die Förderung von Gedenkstättenfahrten

    Am Mittwoch, den 08. November 2023, fand erneut das digitale Austauschtreffen der Zentralstelle für die Förderung von Gedenkstättenfahrten mit etwa 40 Interessierten aus ganz Deutschland statt. Bei dem halbjährlich stattfindenden Treffen tauschen sich Multiplikator*innen von antragstellenden Organisationen aus und können Fragen zur Förderung stellen.

    Nach einer Vorstellung bekamen die Teilnehmenden in sogenannten Breakoutrooms, die Möglichkeit sich in Kleingruppen von bis zu sechs Personen zu aktuellen Herausforderungen und ihrer Planung für 2024 und 2025 zu unterhalten.

    Aktuelle Herausforderungen

    Als zentrales Problem wurden dabei weiterhin die konstante Steigerung der Preise benannt, die zu massiven Problemen bei der Planbarkeit und Finanzierung von Gedenkstättenfahrten führt, da die Fördermittel oft nicht genügen und dadurch die Teilnahmebeiträge stark erhöht werden müssen. Zudem ist in vielen Bundesländern eine fehlende Verbindlichkeit bei den Anmeldungen zur Teilnahme zu vermerken. Dennoch ist für die Jahre 2024 und 2025 schon eine viel höhere Nachfrage als zuletzt 2023 zu vermerken, was die durchführenden Organisationen vor Schwierigkeiten bei den eigenen Ressourcen und bei der Verteilung der Fördermittel stellt.

    Die Möglichkeit der neuen Förderbestimmungen, vermehrt auch weniger bekannte Orte der Erinnerung aufzusuchen, wurde 2023 nur in begrenztem Umfang genutzt. Anhand der knappen personellen Ressourcen in der Bildungsarbeit gestaltet sich zum einen die eigene Erschließung solcher Orte als schwierig, zum anderen sind aber auch die meist schulischen Kooperationspartner der Organisationen schwer von diesen neuen Orten zu überzeugen, für die die Gedenkstätte Auschwitz Symbolcharakter und entsprechende Gewichtung behält. Dennoch ist der Anteil der geförderten Fahrten an die Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau seit 2017 (86%) konstant gesunken, zuletzt von 77% im Jahr 2022 auf 71% im Jahr 2023.

    Bereits im Vorfeld der Veranstaltung erreichte die Zentralstelle zudem die Diskussionsfrage, wie mit rechtsextremen und rechtspopulistischen Einflüssen im Umfeld der Teilnehmenden (Wahlerfolge der AfD) und entsprechenden Aussagen der Jugendlichen im Kontext einer Gedenkstättenfahrt umgegangen werden kann. Die Erfahrungen der Organisationen sind hier sehr divers: während dieses Problem in einigen Bundesländern noch nicht bewusst aufgetreten ist, werden in anderen Bundesländern bereits Fortbildungen für Lehrkräfte aber auch Jugendbildner*innen angestoßen. Die Zentralstelle hat im Vorfeld des Austauschs zudem mit der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Kontakt aufgenommen und erarbeitet zunächst gemeinsam mit dem Bundesverband ein weiteres Vorgehen und Angebot für Begleitungen von Gedenkstättenfahrten.

    Screenshots der Padlets der Kleingruppen finden Sie hier:

    Förderbedingungen

    In der zweiten Hälfte der Veranstaltung stellte die Zentralstelle das neue Antragsformular für die Förderung von Gedenkstättenfahrten vor. Die wichtigsten Aspekte zum neuen Antrag finden Sie auch in der Ausfüllhilfe. Das Antragsformular finden Sie in unserer Rubrik “Antrag stellen” und direkt hier.

    Im Anschluss stellte das Team der Zentralstelle vertiefend die Anforderungen aus dem inhaltlichen Teil der Förderung vor, insbesondere in Bezug auf den roten Faden, mögliche Schwerpunktsetzungen und Ziele von Gedenkstättenfahrten sowie Möglichkeiten und Voraussetzungen von Partizipation und Nachhaltigkeit. Näheres dazu können Sie in unserer Dokumentation nachlesen.

    Die Dokumentation des gesamten Austauschtreffens finden Sie hier.

    Eine PowerPoint Präsentation, die die wichtigsten Fragen zur Förderung zusammenfasst, finden Sie hier.

    Das Team der Zentralstelle bedankt sich bei allen Teilnehmenden für den konstruktiven Austausch.

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